Jugendliche in ganz Deutschland setzen sich ein für gerechten Zugang zu Impfungen und Mittel gegen Corona

Brief-Aktion an Bundeskanzlerin Angela Merkel

Berlin, 30. April 2020. Am 4. Mai wollen Staats- und Regierungschef*innen bei einer Finanzierungskonferenz insgesamt 7,5 Milliarden Euro für die Entwicklung eines Impfstoffs für und Medikamente gegen Corona bereitstellen. Die Jugendbotschafter*innen der Entwicklungsorganisation ONE, macht sich dafür stark, dass auch den ärmeren Ländern diese Mittel so bald wie möglich zur Verfügung stehen. Dazu schreiben sie Briefe an Bundeskanzlerin Angela Merkel mit der Bitte, sich für eine faire Verteilung der Corona-Mittel einzusetzen.

Antonia Pohl, ONE-Jugendbotschafterin aus Lüneburg sagt: „Das Corona-Virus fordert zurzeit von uns allen viel Geduld, Disziplin und Zuversicht. Bei all der Besorgnis dürfen wir nicht vergessen, dass wir uns hier in Deutschland in einer sehr privilegierten Situation befinden, ein stabiles Gesundheitssystem haben und auch ein möglicher Impfstoff oder ein Medikament alle Bürger*innen erreichen wird. Wenn wir sicherstellen wollen, das Coronavirus erfolgreich zu bekämpfen, müssen wir dafür sorgen, dass ALLE Menschen weltweit Zugang zu der notwendigen medizinischen Versorgung haben. Dazu fordern wir Frau Merkel in den Briefen auf.“

Die Jugendlichen fordern in ihren Briefen erstens, dass Deutschland selbst einen ambitionierten Beitrag zur Finanzierung leistet. Zweitens soll sich Bundeskanzlerin Angela Merkel dafür einsetzen, dass Menschen, die von extremer Armut betroffen sind, auch einen fairen Zugang zu einem möglichen Mittel gegen Covid-19 bekommen sollen. Patente und Gewinninteressen dürfen nicht dazu führen, dass sie von einer Behandlung ausgeschlossen werden.

ONEs Jugendbotschafter*innen-Programm

Seit 2011 rekrutiert ONE sogenannte Jugendbotschafter*innen, junge, engagierte Aktivist*innen, die sich für eine gerechtere Welt einsetzen. Durch Gespräche mit Politiker*innen, Medien und Mitmenschen, sowie gezielte Aktionen und Kampagnen machen die ONE-Jugendbotschafter*innen auf ONEs Themen aufmerksam und versuchen die Politik für mehr Investitionen und bessere Maßnahmen gegen extreme Armut und vermeidbare Krankheiten zu gewinnen. Die Arbeit der Jugendbotschafter*innen wird oft von prominenten ONE-Unterstützer*innen wie ONE-Mitbegründer und U2-Sänger Bono, Bill und Melinda Gates, Vorsitzende der gleichnamigen Stiftung, oder der Komikerin Carolin Kebekus begleitet. In der Vergangenheit haben sie außerdem Spitzenpolitiker*innen wie Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundespräsident a.D. Joachim Gauck, den damaligen Außenminister Frank-Walter Steinmeier, Entwicklungsminister Gerd Müller oder den ehemaligen UN-Generalsekretär und Friedensnobelpreisträger Kofi Anan getroffen.

Hintergrundinformationen:

  • Interviews: Die ONE-Jugendbotschafter*innen stehen für Interviews zur Verfügung. Kommen Sie bei Interesse gerne auf uns zu und wir stellen den Kontakt her.
  • Weitere Informationen zur Briefaktion: https://bit.ly/3eUWItv
  • ONE startete kürzlich eine Anti-Corona-Kampagne namens ‘ONE World’. Darin ruft ONE die Regierungen dieser Welt auf, einen globalen Pandemie-Reaktionsplan auszuarbeiten, der insbesondere Entwicklungsländer in den Fokus rückt. Der Plan soll auf folgende drei Säulen beinhalten: Den Schutz der Schwächsten, wirtschaftliche Unterstützung und die Stärkung von Gesundheitssystemen. ONE fordert eine ausreichende Finanzierung dieses Pakets. Mehr Informationen finden Sie auf https://www.one.orgoneworld/

ONE ist eine internationale Bewegung, die sich für das Ende extremer Armut und vermeidbarer Krankheiten bis 2030 einsetzt. Damit jeder Mensch ein Leben in Würde und voller Chancen führen kann. Wir sind überparteilich und machen Druck auf Regierungen, damit sie mehr tun im Kampf gegen extreme Armut und vermeidbare Krankheiten, insbesondere in Afrika. Zudem unterstützt ONE Bürger*innen dabei, von ihren Regierungen Rechenschaft einzufordern. Mehr Informationen auf www.one.org.

Pressekontakt:
Lina Weber:
0151 67210 418, [email protected]
Scherwin Saedi:
0152 037 71 429, [email protected]

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