Reif für den Wandel

Reif für den wandel

Worum geht es?

Nach Jahrzehnten der wirtschaftlichen Stagnation erleben die afrikanischen Volkswirtschaften seit einiger Zeit ein enormes Wachstum: Zwischen 2000 und 2012 wuchs das reale Bruttonationaleinkommen (BNE) um fast 5 Pro zent pro Jahr. Dieses Wachstum (insbesondere im Bereich Erdöl, Erdgas und mineralische Rohstoffe) trug nicht in jedem Fall zum Armutsabbau bei. Landwirtschaftliches Wachstum hingegen ist in Sub-Sahara-Afrika elf Mal so wirksam bei der Bekämpfung extremer Armut wie Wachstum in anderen Bereichen. Die Landwirtschaft bietet zwei Drittel der Menschen südlich der Sahara Beschäftigung, Einkommen und sichere Ernährung. Sie erwirtschaftet ein Drittel des BNE des Kontinents und in einigen Ländern (wie Äthiopien, Sierra Leone und Liberia) liegt ihr Beitrag zum BNE sogar bei 50 bis 60 Prozent. Das Potential der Landwirtschaft für die ökonomische Transformation und Entwicklung ist enorm, aber viele afrikanische Länder haben diesem Sektor bisher nicht genug Aufmerksamkeit geschenkt oder seine Vorteile ausgeschöpft. Solange dies nicht passiert, wird Afrika große Probleme haben, seine Ziele im Kampf gegen extreme Armut zu erreichen.

Nie war es wichtiger, in die afrikanische Landwirtschaft zu investieren. Bauern in ganz Afrika stehen vor enormen Herausforderungen: Bodendegradation, schnelles Bevölkerungswachstum und Klimawandel gefährden die landwirtschaftliche Produktivität und drohen, die erzielten Fortschritte im Hinblick auf Armutsabbau und wirtschaftliches Wachstum zunichte zu machen.

Neue Ansätze und Innovationen – Warenbörsen, Fortschritte in der Informations- und Kommunikationstechnologie sowie neu entwickelte Nutzpflanzensorten – eröffnen andererseits Möglichkeiten, Risiken für die Bauern zu mindern, höhere Preise für die Erzeugnisse zu erzielen und die Anfälligkeit für Wetterkatastrophen zu verringern. Neue Erkenntnisse darüber, wie Geschlechterungleichheit beseitigt werden kann, bieten den Entscheidungsträgern zudem neue Möglichkeiten für den Umbau des Agrarsektors, und ein verstärkter Fokus auf Wertschöpfung, Verarbeitung landwirtschaftlicher Erzeugnisse und Verminderung von Nachernteverlusten birgt ein enormes Potential, Einkommen zu erhöhen und Beschäftigungschancen zu schaffen.

Zehn Jahre, nachdem sich die afrikanischen Länder 2003 mit der Maputo-Erklärung zu umfangreichen Investitionen in den Agrarsektor verpflichtet haben untersucht ONE, was bisher erreicht wurde, und welche Herausforderungen noch anstehen. Das Jahr 2014, das von der Afrikanischen Union (AU) zum „Jahr der Landwirtschaft und Ernährungssicherung“ erklärt wurde, bietet den afrikanischen Ländern eine konkrete Möglichkeit, ihre Verpflichtungen zu erneuern. Ob die Entscheidungsträger diese Chancen nutzen und sich den wachsenden Herausforderungen im Agrarsektor stellen, wird die Weichen für die weitere Entwicklung der Länder des Kontinents stellen.

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