ONE Data-Bericht 2016: Eine Welt im Wandel braucht starke Antworten

ONE Data-Bericht 2016
Der ONE DATA-Bericht 2016 „Eine Welt im Wandel braucht starke Antworten“ führt seine Funktion fort, die Trends und die Rolle von Entwicklungsgeldern zu verfolgen. Der diesjährige Bericht wirft ein Schlaglicht auf Entwicklungsgelder im Kontext der gegenwärtigen Flüchtlingskrise und die damit verbundenen wachsenden humanitären Herausforderungen.

Um mit den immer größer werdenden Bedarfen an humanitärer- und Entwicklungsfinanzierung umzugehen, zeigt der diesjährige Bericht die verheerenden Auswirkungen von Entwicklungsbudgets, die bis ans Limit ausgereizt sind. Während die Finanzierungsappelle der Vereinten Nationen weiterhin nur ein bisschen mehr als zur Hälfte finanziert werden, zeichnen die Daten im Bericht ein neues Bild: einige Staaten reagieren auf die gegenwärtige Flüchtlingskrise, indem sie für die Entwicklungsländer vorgesehene Mittel zur Deckung von Flüchtlingskosten im eigenen Land zweckentfremden. Während einige Länder zeigen, dass beides gleichzeitig möglich ist – die Flüchtlinge im eigenen Land unterstützen und gleichzeitig die Mittel für die offizielle Entwicklungshilfe (ODA) erhöhen – leiten andere Länder große Teile ihrer ODA-Budgets um und begleichen damit die Rechnungen im eigenen Land. Dies vor dem Hintergrund, dass Aufrufe der Vereinten Nationen für humanitäre Hilfe dramatisch unterfinanziert und Bedarfe für langfristige Entwicklungszusammenarbeit unerfüllt bleiben. Diese Zweckentfremdung befeuert einen tödlichen Kreislauf aus extremer Armut und Instabilität, der letztendlich ein Risiko für alle Menschen darstellt.

Der Bericht ruft Regierungen dazu auf, ihre Mittel zu erhöhen, um sowohl drängende humanitäre Bedürfnisse als auch langfristige Entwicklung zur Beendigung extremer Armut zu finanzieren. Gleichzeitig müssen die Bedürfnisse der Flüchtlinge überall erfüllt werden. Wo auch immer die am verletzbarsten Menschen leben, sie verdienen Schutz und haben das Anrecht auf ein produktives Leben. Außerdem müssen die Beschlüsse des „Grand Bargain“ umgesetzt werden, welche die Regierungen auf dem World Humanitarian Summit im Mai 2016 unterzeichnet haben. Diese beinhalten unter anderem, dass Zusagen für die humanitäre Hilfe auf mehrjähriger Basis gemacht werden. Überdies sollten sich alle Akteure bemühen, Transparenz und Berichterstattung in der Entwicklungszusammenarbeit und der humanitären Hilfe zu verbessern.

Internationale Entwicklung ist eine langfristige Investition in eine friedlichere Welt – Menschen aus der Armut zu befreien hilft dabei, menschliche Sicherheit und wirtschaftlichen Wohlstand zu schaffen. Beides ist unabdingbar, um Länder vor dem Abrutschen in Krisen zu bewahren.

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