5. Mai 2020

5. Mai 2020

Kickstart im globalen Anti-Corona-Kampf / Entwicklungszusammenarbeit in Zeiten von Corona / Afrikas vergessener Einsatz im Zweiten Weltkrieg

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1. Kickstart im globalen Anti-Corona-Kampf
Wie unter anderem die Tagesschau, Zdf, Focus Online, die Berliner Zeitung, Deutschlandfunk und das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichten, hat Deutschland bei der gestrigen internationalen Online-Geberkonferenz für eine Covid-19-Behandlung 525 Millionen Euro zugesichert. Insgesamt seien 7,4 Milliarden Euro von Geberländern und Organisationen zugesichert worden. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen lobte die breite Zusammenarbeit. Die EU-Kommission selbst trägt eine Milliarde Euro zur Anschubfinanzierung bei. Merkel bezeichnete die Konferenz als „Signal der Hoffnung“ im Kampf gegen Corona. Auch Frankreichs, Kanada und das Vereinigte Königreich machten Zusagen im dreistelligen Millionenbereich. Die Abwesenheit der USA und Chinas werfen allerdings einen Schatten auf die Konferenz. Viele befürchten Alleingänge der beiden Staaten bei der Impfstoffentwicklung. Die Entwicklungsorganisation ONE fordert daher eine gerechte Verteilung sowie einen gerechten Zugang zu den noch zu entwickelnden Impfstoffen und Gegenmitteln für die Länder, die am stärksten von Armut betroffen sind. Die 7,4 Milliarden Euro gelten zudem zunächst als Startfinanzierung. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen werden insgesamt rund 40 Milliarden Euro nötig sein, um allen Menschen Zugang zu Impfstoffen und Medikamenten zu geben. Ende Mai solle daher eine weitere Konferenz folgen.

2. Entwicklungszusammenarbeit in Zeiten von Corona
Hans Monath berichtet im Tagesspiegel über die aktuellen Herausforderungen der staatlichen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) aufgrund der Corona-Pandemie. Die GIZ sei in rund 120 Ländern vertreten. In etwa 100 von 190 Staaten der Erde seien Ausgangssperren verhängt worden. Die Arbeit vor Ort könne dadurch nicht wie gewohnt stattfinden. Gleichzeitig mahnt Entwicklungsminister Gerd Müller immer wieder an, wie schwerwiegend die Folgen der Pandemie für die ärmsten Staaten sein werden. Gründe hierfür seien nicht nur schwache Gesundheitssysteme, sondern auch die einbrechende Weltwirtschaft. Die GIZ befinde sich daher in einer „paradoxen Situation“, wie Monath schreibt: Ihre Hilfe sei so dringend benötigt wie nie, es werde gleichzeitig jedoch immer schwieriger, diese unter den Schutzmaßnahmen aufrechtzuerhalten. Derzeit werde versucht, alle Tätigkeiten im Homeoffice zu koordinieren, doch nicht alle Aktivitäten könnten dadurch aufrechterhalten werden.

3. Afrikas vergessener Einsatz im Zweiten Weltkrieg
Theresa Krinninger und Antonio Cascais beleuchten in der Deutschen Welle, wie afrikanische Soldat*innen im Zweiten Weltkrieg ohne jegliche Entschädigung in den Krieg hineingezogen wurden. Hunderttausende westafrikanische Soldat*innen seien ab 1939 zum Kampfeinsatz etwa aus den britischen, französischen und belgischen Kolonien an die Fronten Europas als Hilfsarbeiter und Träger geschickt worden. Sie haben an der Seite der europäischen Kolonialmächte gekämpft, doch erhielten dafür zu Lebzeiten nie Anerkennung. Bereits 2019 betonte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, dass der Beitrag afrikanischer Soldat*innen zur Kriegswende lange vergessen worden sei. Lange Zeit sei von einer Freiwilligkeit bei der Kriegsbeteiligung gesprochen worden. Für die afrikanischen Soldat*innen in den Kolonien sei es allerdings eher eine Zwangsrekrutierung gewesen, wie etwa Kriegsveteran Albert Kunyuku, Vorsitzender der Veteranenunion in Kinshasa, DR Kongo, berichtet.

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