14. Mai 2020
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14. Mai 2020

Corona in Südafrika: Lockerungen in Sicht? / Wirtschaftlicher Aufschwung in Afrika nach Corona? / Nigeria: Regierungsoffensive gegen Boko Haram

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1. Corona in Südafrika: Lockerungen in Sicht?
Wie Thilo Thielke in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung thematisiert, will der südafrikanische Präsident Cyril Ramaphosa in den nächsten Wochen rund 19.000 Strafgefangene auf Bewährung entlassen. Grund sei, dass sich das Coronavirus derzeit in den Gefängnissen ausbreite. Es gebe dort bereits knapp 200 registrierte Fälle. Die Pandemie solle durch die Entlassung eingedämmt werden. Die Opposition sehe die geplante Freilassung Strafgefangener kritisch. Sie befürchtet einen Anstieg der Kriminalitätsraten. Südafrika gelte bereits als Land mit ausgesprochen hoher Kriminalität. Wie unter anderem Focus Online meldet, wolle Ramaphosa wegen der verheerenden wirtschaftlichen Folgen bereits Ende Mai Lockerungen der Eindämmungsmaßnahmen in Südafrika vorantreiben.  Nur in Hotspot-Gegenden sollen die strikten Ausgangssperren weiterhin bestehen bleiben. Simone Schlindwein thematisiert in der Tageszeitung (taz), wie  das Coronavirus durch LKW-Transporte in Ostafrika verbreitet wird. Besonders Fahrer aus Tansania und Kenia schleppen das Virus über die Grenzen nach Uganda und Ruanda ein. Die Staats- und Regierungschefs der Ostafrikanischen Gemeinschaft (EAC) wollen daher ein regionales Überwachungssystem für Lastwagenfahrer in der Region einrichten, um Covid-19 einzudämmen.

2. Wirtschaftlicher Aufschwung in Afrika nach Corona?
Nicolas Martin beleuchtet in der Deutschen Welle, inwiefern eine Neuausrichtung der Lieferketten vieler westlicher Unternehmen eine Chance für die afrikanische Wirtschaft sein könnte. Die konsequenten Ausgansbeschränkungen der meisten afrikanischen Staaten treffen Bevölkerung und Wirtschaft des Kontinents hart. Der Tourismus sei zum Erliegen gekommen und die Rohstoffpreise im Keller. Gerade die vor Corona bereits verschuldeten Staatshaushalte seien zusätzlich belastet. Christoph Kannengießer, Hauptgeschäftsführer des Afrika-Vereins der deutschen Wirtschaft, sieht aber nach der Pandemie neue Chancen für Afrikas Wirtschaft. Viele Unternehmen würden ihre Lieferketten umdenken. Dabei solle Afrika in den Blick genommen werden, so Kannengießer. Laut Alexander Demissie von der Beratungsfirma AfricaRising seien viele Staaten Afrikas bereits durch Sonderwirtschaftszonen und günstigere Investitionsbedingungen Teil globaler Wertschöpfungsketten. Deutsche Unternehmen hätten Afrika jedoch im Gegensatz zu anderen Staaten noch nicht auf dem Schirm, so Demissie.

3. Nigeria: Regierungsoffensive gegen Boko Haram
Wie die Zeit, Deutschlandfunk und die Deutsche Welle melden, haben Regierungstruppen in Westafrika 75 Kämpfer der extremistischen Organisation Boko Haram getötet. Zuvor haben Mitglieder der islamistischen Terrorgruppe bei Angriffen auf drei Dörfer im Westen Nigers mindestens 20 Menschen getötet. Bereits am Montag haben Streitkräfte aus Niger, Nigeria, Kamerun und dem Tschad dem nigerianischen Verteidigungsministerium zufolge ihre Offensive mit Luftangriffen auf Boko-Haram-Verstecke in der Tschadseeregion im Nordosten Nigerias gestartet. Seit 2009 kämpfe die islamistische Terrormiliz gewaltsam für einen islamischen Staat im Nordosten Nigerias. Auch Nigerias Nachbarländer seien mittlerweile in den Konflikt verstrickt. Bereits mehr als 36.000 Menschen seien im Zuge dessen getötet worden und fast zwei Millionen befinden sich auf der Flucht.

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