12. Mai 2020
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12. Mai 2020

UN befürchten 500.000 zusätzliche Aids-Todesfälle / Britische Entwicklungsministerin wirbt für Gavi / Sahelregion weiter instabil

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1. UN befürchten 500.000 zusätzliche Aids-Todesfälle
Wie unter anderem Stern, die Presse aus Österreich und der Schweizer TV- und Radiosender SRF melden, befürchten die Vereinten Nationen, dass sich durch die Corona-Pandemie die Zahl  der Menschen in Afrika verdoppelt, die an den Folgen von Aids sterben. Die gegenwärtige Covid-19-Welle führe zu Engpässen in der Versorgung von HIV-Patient*innen. UNAIDS, das UN-Programm zur Bekämpfung von HIV und Aids, rechne konkret mit 471.000 bis 673.000 zusätzlichen Aids-Toten. Tedros Adhanom Ghebreyesus, Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), spricht von einem historischen Rückschritt. Zuletzt sei die Zahl der Aids-Todesfälle in Subsahara-Afrika fast halbiert worden. Im Jahr 2018 seien 470.000 Menschen an Aids gestorben, zehn Jahre zuvor noch 950.000.

2. Britische Entwicklungsministerin wirbt für Gavi
In einem Gastbeitrag in der Welt fordert Anne-Marie Trevelyan, britische Ministerin für internationale Entwicklung, eine globale Lösung der Coronakrise. Sie lobt, dass die internationale Krisenantwort durch die Geberkonferenz am 4.Mai an Dynamik gewonnen hat, insbesondere durch den Einsatz der beteiligten Staaten. Das Ziel müsse ein gerechter Zugang zu einem Corona-Impfstoff für alle sein. Dabei dürfen gerade Staaten nicht vergessen werden, die am härtesten von Armut betroffen sind, so Trevelyan. Am 4. Juni werde Großbritannien Gastgeber einer globalen Impfstoffkonferenz sein, bei dem Mittel für die Impfallianz Gavi bereitgestellt werden sollen. Sie fordert im Namen Großbritanniens alle Partnerstaaten dazu auf, sich an der Finanzierung Gavis entsprechend zu beteiligen. Nur so könne die globale Gesundheit gestärkt werden.

3. Sahelregion weiter instabil
Wie Johannes Leithäuser in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung thematisiert, herrscht Uneinigkeit in der Großen Koalition bezüglich des militärischen Engagements der Bundeswehr in der Sahelzone. Die Union forciere einen Ausbau der Aktivität in der Sahelzone inklusive einem Drohneneinsatz, um gegen islamistische Terrormilizen vorzugehen. Die SPD hingegen stehe einer Ausweitung des Einsatzes kritisch gegenüber. Wie unter anderem der SWR, und junge Welt melden, sind kürzlich Blauhelm-Soldat*innen bei einem Terroranschlag in Mali getötet worden. Nach UN-Angaben seien drei Soldat*innen bei einem Konvoi im Norden Malis unterwegs gewesen, als eine Bombe am Straßenrand explodiert sei. Die Soldat*innen stammen aus dem Tschad. Derzeit seien mehr als 12.000 Soldat*innen aus über 50 Ländern im Einsatz. Darunter seien auch bis zu 1.100 Bundeswehrsoldat*innen.

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