11. Mai 2020
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11. Mai 2020

Unterstützung für die Ärmsten / Krankheiten im Schatten der Coronakrise / Klimawandel macht keine Corona-Pause

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1. Unterstützung für die Ärmsten
Wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland meldet, hat die Europäische Union eine Luftbrücke eingerichtet, um Helfer*innen und Hilfsgüter während der Coronakrise in Entwicklungsländer zu transportieren. Am Freitag sei der erste Flug von Lyon in die Zentralafrikanische Republik gestartet. 13 Tonnen humanitäre Hilfsgüter sowie rund 60 Mitarbeiter*innen von Hilfsorganisationen seien in die Zentralafrikanische Republik transportiert worden. Weitere Frachtflüge seien geplant. Damit sollen gezielt Gebiete mit Versorgungsengpässen unterstützt werden. Der zuständige EU-Kommissar Janez Lenarcic betont, dass alle Regionen der Welt vor dem Virus geschützt sein müssen. Wie unter anderem das Hamburger Abendblatt, die Westdeutsche Allgemeine Zeitung, die Deutsche Welle und evangelisch.de berichten, hat Entwicklungsminister Gerd Müller weitere Hilfen zur Pandemiebekämpfung in Afrika angekündigt. Für Äthiopien nannte er konkret 120 Millionen Euro, die Deutschland zur Verfügung stellen werde, um das Gesundheitssystem auszubauen. Bisher gebe es in dem ostafrikanischen Land bei 110 Millionen Einwohner*innen lediglich 150 Intensivbetten. Der Reformkurs des äthiopischen Ministerpräsidenten Abyi Ahmend solle damit auch unterstützt werden. Er habe die Pressefreiheit, Korruptionsbekämpfung und wirtschaftliche Modernisierung spürbar vorangebracht, lobt Müller.

2. Krankheiten im Schatten der Coronakrise
Johannes Dieterich thematisiert im Tagesspiegel, dass andere Infektionskrankheiten während der Coronakrise wieder aufzuflammen drohen. Bislang verlaufe die Corona-Pandemie noch relativ mild in Afrika. Die indirekten Folgen der Pandemie könnten jedoch bedrohlicher als die direkten werden. Während der Fokus der Öffentlichkeit derzeit auf Covid-19 liege, verbreiten sich wieder andere Infektionskrankheiten, die eigentlich unter Kontrolle waren. Vor einigen Wochen habe es so ausgesehen, als habe man Kinderlähmung durch weltweite Impfkampagnen beinahe ausgerottet. Jüngst seien jedoch unter anderem im Niger wieder neue Polio-Fälle gemeldet worden. Auch die Ebola-Epidemie, die im Osten der DR Kongo eingedämmt werden konnte, sei wieder auf dem Vormarsch. Grund seien die ausbleibenden Impfkampagnen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aus epidemiologischen und Kapazitäts-Gründen. Bereits am Freitag schrieben Anne Backhaus, Laura Höflinger, Fritz Schaap und Hilmar Schmundt im Spiegel darüber, dass für die Bekämpfung anderer lebensbedrohlicher Krankheiten derzeit weltweit Ressourcen fehlen. Während Europa hier mit neuen Herausforderungen zu kämpfen habe, seien die Folgen hochansteckender Infektionskrankheiten wie Tuberkulose, HIV, Masern oder Malaria im globalen Süden allerdings viel weitreichender. Aufgrund ausbleibender Impfungen und weniger Behandlungen steigen die Fallzahlen bei den Infektionskrankheiten wieder deutlich.

3. Klimawandel macht keine Corona-Pause
Wie Susanne Schwarz in der Frankfurter Rundschau berichtet, könnte ein Fünftel der Erdoberfläche bis 2070 unbewohnbar sein. Dies sei das Ergebnis einer Studie im amerikanischen Fachmagazin Proceedings der National Academy of Sciences, das von einem internationalen Forschungsteam veröffentlicht wurde. Grundlage sei ein Szenario des Weltklimarats IPCC. Es gehe davon aus, dass die Emissionen weiter steigen wie bisher. 2070 herrschen auf 19 Prozent der globalen Landflächen durchschnittlich über 29 Grad. Dies entspreche dem heutigen Klima in den heißesten Regionen der Sahara. Besonders betroffen seien vor allem Regionen, in denen das Bevölkerungswachstum nach heutigen Prognosen besonders stark sei. In einem DeutschlandfunkInterview erklärt Achim Steiner, Chef des UN-Entwicklungsprogramms UNDP, dass der Klimawandel zentrales Thema in der Post-Coronavirus-Phase sein wird. Der Klimawandel sei Bestandteil einer ökonomischen und gesellschaftlichen Neuorientierung des Menschen. Energiepolitik, Transport, aber auch Städteentwicklung und Arbeitsplätze werden betroffen sein, so Steiner.

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